Die Gemeinde Ernstbrunn liegt am Schnittpunkt von vier einstigen Bezirksgerichten. Deshalb verteilen sich die einzelnen Ortschaften der heutigen Gemeinde auf die historischen Gerichtsbezirke Stockerau, Korneuburg, Mistelbach oder Laa/Thaya. Von 618 neuen Einträgen konnten 604 mit Koordinaten versehen werden und Ernstbrunn ist damit die Nummer 15 unter den größten bisher erfassten Gemeinden.
Der Ort Lachsfeld wurde bereits früher erfasst. Einige Hausnummern zu Merkersdorf fehlen in den Protokollen zum Franzi. Eine Mühle, welche zum Ort Au zugeordnet war, liegt im Gemeindegebiet von Niederleis. Die Hausnummerierung (1–2) von Oberleis geht direkt in jene von Au über. Die ersten acht Hausnummern in Ernstbrunn sind unklar, die 89 ist doppelt vergeben und 103 bis 107 fehlen im Franzi. Außerdem ist der Ort Maisbirbaum leider bei Arcanum schlecht georeferenziert.
Familiennamen um 1820: Kraft (16), Huber (12), Riepl (11), Rötzer (10), Bischof, Idinger (je 7)
Familiennamen um 1787: Riepl (13), Mayr (12), Bauer (11), Idinger (10), Fürst, Kraft (8)
Grundherrschaften: Ernstbrunn (361), Klement (37), Niederleis (19), Karnabrunn (16), Mailberg (13), Pfarre Ernstbrunn, Praunsberg (je 12) etc.
Die Gemeinde Großrußbach gehörte einst zum Bezirksgericht Korneuburg. Vier von 334 Einträgen konnten nicht verortet werden. Einzelne Hausnummern in den Orten Karnabrunn und Wetzleinsdorf fehlen im Franzi.
Familiennamen um 1820: Gepp (9), Berthold (8), Kraft, Kramer, Magister (je 5)
Familiennamen um 1787: Kraft, Mayr (je 8), Gepp (7), Kramer (6), Eisenmagen, Lahner (je 5)
Grundherrschaften: Kloster Heiligenkreuz (79), Pfarre Großrußbach (64), Schottenkloster (45), Weinsteig (39), Karnabrunn (38), Jesuiten Wien (13) etc.
Als 332te Gemeinde kommt Harmannsdorf mit 544 neuen Datenbankeinträgen hinzu. Sieben davon blieben ohne Koordinaten. Damit sind es insgesamt 93.300 Einträge. Auffällig ist, dass der namensgebende Ort Harmannsdorf einst keine eigene Katastralgemeinde war. Bei Obergänserndorf gibt es einen leichten Versatz bei der Hausnummerierung zwischen Seppi und Franzi. Außerdem hatten zwei Kleinhäuser noch keine Hausnummer. Mit Kleinrötz, Seebarn und Würnitz hat sich gleich in drei weiteren Ortschaften die Nummerierung der Häuser teilweise deutlich in dieser Zeit verändert. Was allerdings durch die Einsicht in grundherrschaftliche Aufzeichnungen gut aufgelöst werden konnte. Die Ortschaft Lerchenau ist erst nach dem Seppi entstanden.
Familiennamen um 1820: Hager, Wagner, Wimmer (je 7), Bauer, Neumayer, Ulrich (je 6)
Familiennamen um 1787: Robl (7), Bauer, Hager (je 6), Liebhart, Vizenz, Wimmer (je 5)
Grundherrschaften: Kreuzenstein (133), Kloster Klosterneuburg (116), Würnitz (78), Weinsteig (29), Kloster Tulln (28), Gut Obergänserndorf (24), Karnabrunn (17) etc.
